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		<title><![CDATA[Beyond the Horizon - Shadowrock Archiv]]></title>
		<link>https://beyond.stories-untold.de/</link>
		<description><![CDATA[Beyond the Horizon - https://beyond.stories-untold.de]]></description>
		<pubDate>Fri, 01 May 2026 05:58:06 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[i just wanna dance with somebody]]></title>
			<link>https://beyond.stories-untold.de/showthread.php?tid=5</link>
			<pubDate>Thu, 15 Dec 2022 21:35:37 +0000</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://beyond.stories-untold.de/member.php?action=profile&uid=6">Alaya Belova</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Die Musik spielte in einer angenehmen Lautstärke, während Alaya mit einer kleinen Gruppe Frauen des Clans in der Nähe der Bar stand und sich ein wenig unterhielt. Es kam nicht sehr oft vor, dass sie sich dazu überreden ließ Abende außerhalb der Höhle zu verbringen, weil sie für gewöhnlich der Meinung war, dass sie vor Ort alles hatte, was sie brauchte. Und vor allem war die Höhle der Ort, wo all ihre Kuschelsocken gelagert waren, die einen gemütlichen und kuscheligen Abend perfekt machten. Heute war weder ein kuscheliger, noch ein gemütlicher Abend. </div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Den Unterschied machten die schwarzen Absatz-Overknees genauso wie das kurze, hautenge Rollkragenkleid. Sie trug sonst keinen Schmuck oder Accessoires, hatte nur ihre Fingernägel in einem zarten Rosa lackiert und ihr Haar offengelassen, sodass es in groben Locken ihre Schultern und ihren Rücken hinabfiel. Das Makeup hingegen entsprach dem, was sie auch sonst immer trug. Ihre Mutter hatte schon immer gesagt, dass sie so ein hübsches Mädchen war und gar nicht so viel Schminke brauchte, doch Alaya hatte ein Faible dafür. Genauso wie für auffällige Kleidung. Wie auch in diesem Fall. </div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"> </div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Denn obwohl ihr Outfit nur einen – eher schmalen – Streifen nackter, tätowierter Haut an ihren Oberschenkeln offenbarte, war ihre Aufmachung definitiv sexy. Und nach genau danach war ihr Kleiderschrank auch durchwühlt worden. Nach dem letzten Mal, wollte sie sich weiblich und begehrenswert fühlen. Sie wollte als Frau gesehen werden und bei dem einen oder anderen Mann Stielaugen hervorrufen, um ihr angekratztes Ego ein wenig aufzupolieren. Den einen oder anderen harmlosen Flirt, ohne dass man mehr draus machte. Für weitere Tiefschläge waren sie und ihre Bärin einfach nicht bereit. </div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Lachend schloss sie ihre Lippen um den Strohhalm, der in einem hohen Glas mit zuckersüßem Cocktail darin endete und nahm den letzten Schluck, ehe sie sich kurz entschuldigte und zur Bar ging, um sich Nachschub zu besorgen. </div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"> </div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">An der Bar angekommen musste sie nur kurze Zeit warten, ehe die Barkeeperin mit einem breiten Grinsen auf sie zukam und auf ihren leeren Drink deutete. <i> „Noch einen?“</i>, wollte die Menschenfrau wissen und Alayas Lächeln wurde nur noch breiter, als sie zurückgab: <b> „Aber selbstverständlich! Die Dinger sind <i>köööööstlich</i>! Und ich habe noch immer nicht rausgefunden, was du da reinmachst. Glaub mir, ich habe schon OFT versucht, den Drink nachzumixen.“</b>, gab sie mit leicht rauchiger Stimme und russischem Akzent zurück.</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Sie war eine Köchin und hatte einen sehr feinen Gaumen, kannte sich mit Aromen aus und Geschmacksfusionen. Und doch war da etwas in dem Drink mit dem Namen <i>IceQueen</i>, der sehr schnell zu einem Favoriten unter den weiblichen Gästen geworden war, den sie nicht greifen konnte. </div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Auf Amys Wangen zeichnete sich eine leichte Röte ab, immerhin war sie diejenige, die hinter diesem Meisterwerk stand und sehr, sehr vielen anderen. Doch sie war ein bescheidenes Genie. Und ein wirklich süßes und freundliches noch dazu. </div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><i> „Schon was zum Vernaschen gefunden?“</i>, wollte Amy wissen. Wohl um von dem Kompliment abzulenken, das Alaya ihr gemacht hatte und traf ohne es böse zu meinen, eine bereits offen klaffende Wunde. Und um diesen Umstand zu überspielen, deutete die Eisbärin einen ihrer zartrosa lackierten Fingernägel auf das Glas, das Amy gerade mit Eiswürfeln befüllte und seufzte nur schwer: <b> „Heute halte ich mich an deine Drinks. Sie sind momentan das einzige, wonach mir verlangt.“</b></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"> </div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Eine Lüge. Doch wieso sollte sie andere mit ihrem nicht vorhandenen Liebesleben belasten? Immerhin waren die Kommentare immer die gleichen. <i>Ich kann ja echt nicht verstehen, wieso du noch Single bist.</i> Oder <i>Ich kenne da jemanden. Ich denke ihr würdet ein wirklich süßes Pärchen abgeben.</i> Und der wurde auch nicht alt: <i>Irgendwann findest auch du deinen Deckel. Du musst nur noch ein wenig geduldig sein.</i></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Sie wollte nicht mehr geduldig sein. Sie wollte jemanden, an den sie sich kuscheln und an dessen Schulter sie einschlafen konnte. Weil sie sich sicher und geliebt fühlte… Sie wollte Eskimoküsse und heiße Blicke.  Und sie wollte jemanden, mit dem sie lachen konnte… Jemanden, den sie verwöhnen und lieben konnte. War das wirklich so viel verlangt?</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"> </div>
<i> „Alaya!!! Wir wollen tanzen! Komm mit!“</i>, riefen die anderen Clanfrauen ihr zu, als sie sich bereits in Richtung der kleinen Tanzfläche bewegten, die etwas weiter von der Bar entfernt war, doch statt zu antworten, hielt sie nur ihr leeres Glas hoch. Das war Botschaft genug. Denn wenn man schon mal frei hatte, wollte man natürlich nicht auf dem Trockenen sitzen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Die Musik spielte in einer angenehmen Lautstärke, während Alaya mit einer kleinen Gruppe Frauen des Clans in der Nähe der Bar stand und sich ein wenig unterhielt. Es kam nicht sehr oft vor, dass sie sich dazu überreden ließ Abende außerhalb der Höhle zu verbringen, weil sie für gewöhnlich der Meinung war, dass sie vor Ort alles hatte, was sie brauchte. Und vor allem war die Höhle der Ort, wo all ihre Kuschelsocken gelagert waren, die einen gemütlichen und kuscheligen Abend perfekt machten. Heute war weder ein kuscheliger, noch ein gemütlicher Abend. </div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Den Unterschied machten die schwarzen Absatz-Overknees genauso wie das kurze, hautenge Rollkragenkleid. Sie trug sonst keinen Schmuck oder Accessoires, hatte nur ihre Fingernägel in einem zarten Rosa lackiert und ihr Haar offengelassen, sodass es in groben Locken ihre Schultern und ihren Rücken hinabfiel. Das Makeup hingegen entsprach dem, was sie auch sonst immer trug. Ihre Mutter hatte schon immer gesagt, dass sie so ein hübsches Mädchen war und gar nicht so viel Schminke brauchte, doch Alaya hatte ein Faible dafür. Genauso wie für auffällige Kleidung. Wie auch in diesem Fall. </div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Denn obwohl ihr Outfit nur einen – eher schmalen – Streifen nackter, tätowierter Haut an ihren Oberschenkeln offenbarte, war ihre Aufmachung definitiv sexy. Und nach genau danach war ihr Kleiderschrank auch durchwühlt worden. Nach dem letzten Mal, wollte sie sich weiblich und begehrenswert fühlen. Sie wollte als Frau gesehen werden und bei dem einen oder anderen Mann Stielaugen hervorrufen, um ihr angekratztes Ego ein wenig aufzupolieren. Den einen oder anderen harmlosen Flirt, ohne dass man mehr draus machte. Für weitere Tiefschläge waren sie und ihre Bärin einfach nicht bereit. </div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Lachend schloss sie ihre Lippen um den Strohhalm, der in einem hohen Glas mit zuckersüßem Cocktail darin endete und nahm den letzten Schluck, ehe sie sich kurz entschuldigte und zur Bar ging, um sich Nachschub zu besorgen. </div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">An der Bar angekommen musste sie nur kurze Zeit warten, ehe die Barkeeperin mit einem breiten Grinsen auf sie zukam und auf ihren leeren Drink deutete. <i> „Noch einen?“</i>, wollte die Menschenfrau wissen und Alayas Lächeln wurde nur noch breiter, als sie zurückgab: <b> „Aber selbstverständlich! Die Dinger sind <i>köööööstlich</i>! Und ich habe noch immer nicht rausgefunden, was du da reinmachst. Glaub mir, ich habe schon OFT versucht, den Drink nachzumixen.“</b>, gab sie mit leicht rauchiger Stimme und russischem Akzent zurück.</div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Sie war eine Köchin und hatte einen sehr feinen Gaumen, kannte sich mit Aromen aus und Geschmacksfusionen. Und doch war da etwas in dem Drink mit dem Namen <i>IceQueen</i>, der sehr schnell zu einem Favoriten unter den weiblichen Gästen geworden war, den sie nicht greifen konnte. </div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Auf Amys Wangen zeichnete sich eine leichte Röte ab, immerhin war sie diejenige, die hinter diesem Meisterwerk stand und sehr, sehr vielen anderen. Doch sie war ein bescheidenes Genie. Und ein wirklich süßes und freundliches noch dazu. </div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align"><i> „Schon was zum Vernaschen gefunden?“</i>, wollte Amy wissen. Wohl um von dem Kompliment abzulenken, das Alaya ihr gemacht hatte und traf ohne es böse zu meinen, eine bereits offen klaffende Wunde. Und um diesen Umstand zu überspielen, deutete die Eisbärin einen ihrer zartrosa lackierten Fingernägel auf das Glas, das Amy gerade mit Eiswürfeln befüllte und seufzte nur schwer: <b> „Heute halte ich mich an deine Drinks. Sie sind momentan das einzige, wonach mir verlangt.“</b></div>
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<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Eine Lüge. Doch wieso sollte sie andere mit ihrem nicht vorhandenen Liebesleben belasten? Immerhin waren die Kommentare immer die gleichen. <i>Ich kann ja echt nicht verstehen, wieso du noch Single bist.</i> Oder <i>Ich kenne da jemanden. Ich denke ihr würdet ein wirklich süßes Pärchen abgeben.</i> Und der wurde auch nicht alt: <i>Irgendwann findest auch du deinen Deckel. Du musst nur noch ein wenig geduldig sein.</i></div>
<div style="text-align: justify;" class="mycode_align">Sie wollte nicht mehr geduldig sein. Sie wollte jemanden, an den sie sich kuscheln und an dessen Schulter sie einschlafen konnte. Weil sie sich sicher und geliebt fühlte… Sie wollte Eskimoküsse und heiße Blicke.  Und sie wollte jemanden, mit dem sie lachen konnte… Jemanden, den sie verwöhnen und lieben konnte. War das wirklich so viel verlangt?</div>
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<i> „Alaya!!! Wir wollen tanzen! Komm mit!“</i>, riefen die anderen Clanfrauen ihr zu, als sie sich bereits in Richtung der kleinen Tanzfläche bewegten, die etwas weiter von der Bar entfernt war, doch statt zu antworten, hielt sie nur ihr leeres Glas hoch. Das war Botschaft genug. Denn wenn man schon mal frei hatte, wollte man natürlich nicht auf dem Trockenen sitzen.]]></content:encoded>
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